Glossar

3 Sterne WS-Spalluto Gütesiegel

Um Ihnen die Auswahl der „richtigen“ Leinwand zu erleichtern, haben wir das WS-Spalluto Gütesiegel eingeführt. Dieses Gütesiegel teilt die Leinwände innerhalb der generellen Leinwandkategorien in 3 verschiedene Preis- und Qualitätsklassen ein.

Leinwände, ausgezeichnet mit einem Stern sind Leinwände der preiswerten Einstiegsklasse. Ein gutes Tuch mit ausgewogenen Gebrauchseigenschaften und zuverlässiger Mechanik erfüllt Ihre Grundanforderungen sowohl im Heimkino als auch im Präsentationsbereich.
Leinwände, ausgezeichnet mit zwei Sternen, sind Leinwände der Mittelklasse. Ein Tuch hergestellt mit höherwertigen Materialien, in Verbindung mit einer robusten ausgefeilten Technik und einer soliden Verarbeitung. Für höhere Ansprüche sowohl im Heimkino als auch Präsentationsbereich.

Leinwände, ausgezeichnet mit drei Sternen, sind Leinwände der Spitzenklasse.Die Verwendung eines exzellenten Tuches mit hervorragenden Materialien ermöglichen sehr gute Bildwiedergabewerte und sorgen somit im Heimkinobereich für ein echtes Heimkinoerlebnis. Im Präsentationsbereich unterstreicht dieses Tuch die Wichtigkeit des Inhaltes (Text und Bild) und gewährleistet eine angenehme nicht ermüdende Betrachtungsweise.Die sehr hochwertige Verarbeitung und die feine Mechanik machen diese Leinwand rund um zu einer Spitzenleinwand.
4 Schritte zur richtigen Leinwand

1. Schritt

Auswahl des Leinwandtyps

Entsprechend Ihrer Vorstellung und dem gewünschten Einsatzbereich können Sie zwischen nachfolgenden Leinwandtypen wählen.

  • Motorleinwände (elektrisch), auch als Deckeneinbau- und Mehrformat-Leinwände
  • Rolloleinwände (manuell, wird mit der Hand bedient)
  • mobile Leinwände (z.B. Stativ-, Fastfold- und Boden-Leinwand)
  • feste Rahmenbildwände (hängt quasi als Bild an der Wand)

2. Schritt

Wahl des richtigen Bildformates

Wesentliches Kriterium für die Wahl des richtigen Bildformates ist das natürliche Bild-/Seitenverhältnis des Projektionsgerätes. Dies wird auch als optimale bzw. natürliche Auflösung bezeichnet, welche der Beamer wiedergeben kann. Als kleine Hilfe sei nachfolgende Tabelle genannt:

1:1 Dia
4:3 Video
16:9 Breitbildformat
16:10 Breitbildformat
1.85:1 Letterbox
2.35:1 CinemaScope

3. Schritt

Größe der Leinwand

Für die optimale Bestimmung der Größe dienen nachfolgende Kriterien:

  • Höhe der Leinwand
  • Breite der Leinwand
    • bei 1:1 gilt: Breite = Höhe
    • bei 4:3 gilt: Breite = Höhe x 1,33
    • bei 16:9 gilt: Breite = Höhe x 1,78
  • optimale Sichthöhe
    • im professionellem Bereich: mindestens 125 cm
    • bei Heimkino: mindestens 90 cm
    • Sichtabstand: als Erfahrungswert für den minimalen Sichtabstand hat sich 1,5 x Höhe der Leinwand herausgestellt

4. Schritt

Wahl der richtigen Tuchsorte

Zur richtigen Wahl der Tuchsorte dienen im Wesentlichen zwei Kriterien. Zum einem das Kontrastverhältnis des Projektionsgerätes, zum anderen die Lichtverhältnisse im Raum. Letztendlich sollte aber der subjektive Eindruck entscheiden.

  • Kontrastverhältnis kleiner als 1.500:1 und lichtkontrollierter Raum: Mattweiß
  • Kontrastverhältnis größer als 1.500:1 und lichtkontrollierter Raum: Mattweiß
  • Kontrastverhältnis größer als 1.500:1 und heller Raum: High Contrast oder Mattweiß
  • Kontrastverhältnis kleiner als 1.500:1 und heller Raum: High Contrast S/D
Active 3D

Active 3D beinhaltet einen Projektor, der schnell zwischen der Anzeige des Bildes für das linke Auge und der Anzeige des Bildes für das rechte Auge wechselt. Die Frequenz wird durch eine Verschlussbrille koordiniert, die mit derselben Rate das Licht für das andere Auge blockiert. Bei Active 3D ist es nicht erforderlich, ein Projektionstuch mit Polarisation zu verwenden.

ANSI-Lumen

Lumen (Einheit)

Lumen (lateinisch für Licht, Leuchte) ist die Einheit des Lichtstroms. Als photometrische Einheit berücksichtigt das Lumen [lm] die Empfindlichkeit des menschlichen Auges: Zwei baugleiche Lichtquellen werden als gleich hell wahrgenommen, wenn sie den gleichen Lichtstrom [lm] aussenden - unabhängig von ihrer Farbe.

Unser Auge hat seine maximale Empfindlichkeit bei einer Wellenlänge von 555 nm (gelbgrün) und 1 Lumen ist definiert als der Lichtstrom einer 1,464 mW starken, 555 nm-Lichtquelle mit 100% Wirkungsgrad. Eine 1,464 mW starke rote Lichtquelle liefert nur etwa 0,1 lm, da das Auge im Roten nur 10% seiner maximalem Empfindlichkeit besitzt.

Die Größe Lumen pro Watt wird oft als Maß für den Wirkungsgrad einer Lichtquelle angegeben, obwohl sie eher ein Maß für den vom Auge nutzbaren Wirkungsgrad ist.

Lumen = Lux • m²

Im Gegensatz zur Beleuchtungsstärke ist der Lichtstrom unabhängig von der Größe der projizierten Fläche. Die Angaben der meisten Hersteller von Projektoren beziehen sich auf die normgerechten (früher: ANSI) Maximaleinstellungen, die für die Praxis nur selten optimal sind. Die bei optimaler Einstellung erreichten Lichtströme liegen teilweise deutlich darunter.

ANSI-Lumen

ANSI-Lumen wird bei der Angabe des Lichtstroms von Projektoren (inkl. Videoprojektoren) verwendet, um zu sagen, dass das Gerät nach der Norm des American National Standards Institute getestet wurde. Die entsprechende Norm IT7.227-1998 wurde aber bereits im Juli 2003 vom ANSI zurückgezogen und findet sich dort nicht mehr. Gültig sind hingegen die praktisch identischen Normen der "International Electrotechnical Commission (IEC)" sowie die DIN EN 61947-1. Zur Vorbereitung der Messung ist der Projektor so einzustellen, dass vor einem weißen Hintergrund ein 5% graugetöntes Feld von einem 10% graugetönten Feld zu unterscheiden ist, also zwei sehr helle Grautöne. Die Projektionsfläche wird dann in drei Spalten und drei Reihen geteilt, und der Mittelwert der Beleuchtungsstärke aller neun Felder ermittelt. Der Mittelwert multipliziert mit der Projektionsfläche ergibt die ANSI-Lumen.

Arten der Projektionstücher

Diffus

IconEin diffuses Projektionstuch verteilt das Licht gleichmäßig und hat einen breiten Sichtwinkel. Bei einem diffusen Projektionstuch wird das Licht nicht gebündelt reflektiert, sondern gleichmäßig verteilt, so dass immer ein Reflexionswert erzielt wird, der dicht beim Normwert von 1,0 liegt. Der Projektor kann an der Decke aufgehängt oder auf einem Tisch aufgestellt werden.

Diffus-Transmissiv (Rückprojektion)

IconBei einem diffus reflektierenden Projektionstuch wird das Bild von der Rückseite des Tuches projiziert und anhand der Diffusion auf die andere Seite des Tuches übertragen. Der Projektor kann entweder an der Decke aufgehängt oder auf einem Tisch aufgestellt werden.

Reflektierend

IconEin reflektierendes Projektionstuch reflektiert das projizierte Licht von dem an der Decke angebrachten Projektor in einem Lichtstrahl in Richtung des Betrachters. Der Einfallwinkel ist dabei der gleiche wie der Reflexionswinkel. Aufgrund des Effekts durch den Lichtstrahl ist der Sichtwinkel zwar kleiner, aber wird der Reflektionsfaktor (Gain) größer.

Retro-Reflektierend

IconEin retro-reflektierendes Projektionstuch reflektiert das projizierte Licht von dem auf einem Tisch stehenden Projektor in einem Lichtstrahl in Richtung des Betrachters. Das Licht wird zurück in die Richtung, aus der es gekommen ist, reflektiert. Aufgrund des Effekts durch den Lichtstrahl ist der Sichtwinkel zwar kleiner, aber wird der Reflektionsfaktor (Gain) größer.


Gespannte Projektionstücher

Vorteile

  • Ein gespanntes Projektionstuch garantiert ein flaches Projektionstuch.
  • Ein gespanntes Projektionstuch verträgt Temperatur- und Feuchtigkeitsschwankungen besser als ein nicht gespanntes Projektionstuch.
  • Die Haltbarkeit des Materials führt zu einer noch längeren Lebensdauer des Produkts.
  • Ein gespanntes Projektionstuch bietet einen perfekt flachen Sichtbereich für eine detaillierte Anzeige, wie sie bei Medizin- oder Designanwendungen erforderlich ist.
  • Ein gespanntes Projektionstuch in einer elektrischen Projektionswand verfügt über ein einzigartiges, parabolisch geformtes Projektionstuch, das entsprechend spezieller Computerberechnungen geschnitten wird. Für beste Ergebnisse besitzt jede Größe eine eigene parabolische Form. Diese Berechnung berücksichtigt zukünftige Spannungsverhältnisse bei der Festlegung der Krümmung, so dass das Projektionswandmaterial jahrelang flach bleibt.
  • WS verwendet spezielle Vinylmaterialien, die speziell für diese Anwendung entwickelt werden.

Gespannte Projektionstücher

Kurzdistanz-Projektion

Die Verwendung einer Short-Throw (Kurzdistanz) oder Ultra-Short-Throw-Linse verringert den Abstand zwischen dem Projektor und der Projektionswand. Dies erzeugt jedoch eine Situation, bei der das projektierte Licht in einem extremen Winkel auf die Projektionstuch auftrifft. WS empfiehlt den Einsatz einer gespannten Projektionstüchern in Kombination mit Short-Throw-Projektoren, um eine Bildverzerrung zu vermeiden. Die gespannten Projektionstücher existieren als Enbauprojektionswände, elektrische Projektionswände für Wand- und Deckenmontage und als Rahmen Projektionswände.

Aspect Ratio

Aspect Ratio

Seitenverhältnis

Unter Seitenverhältnis im weiteren Sinne versteht man das Verhältnis von mindestens zwei unterschiedlich langen Seiten eines Polygons. Meistens wird damit das Verhältnis von der Breite eines Rechtecks, eines Bildschirms oder einer Leinwand zu seiner Höhe angegeben.

Ein Quadrat hat das Seitenverhältnis 1:1, weil die beiden Seiten gleich lang sind. Im Videobereich spricht man auch von der Aspect Ratio. Das Seitenverhältnis kann im Format N:M angegeben werden

Die Angabe des Seitenverhältnisses erfolgt bei Bildschirmen häufig als Bruch (z.B. 16:9), oft wird dieser Bruch auch auf eins normiert und ggf. gerundet (z.B. 1,78:1).

Foto

Bei analogen Negativen, Dias und Papierbildern kommt meist das 3:2-Format (Negativgröße: 36 × 24 mm, sog. Kleinbild-Format – aber auch das 6x9 cm Mittelformat) zum Einsatz. Auch die meisten digitalen Spiegelreflex-Kameras (DSLR) nehmen in diesem Format auf, sowohl sog. FX ("Fullframe"), als auch DX und APS-C-Kameras. APS-H-Kameras und die meisten digitalen Kompaktkameras dagegen verwenden heute das Format 4:3 – das gleiche Format verwenden die meisten professionellen Mittelformatkameras im Format 6x4,5 cm. In der professionellen Mittelformat- und Großformat-Fotografie sind auch die Formate 1:1 (6x6 cm), 1:1,17 (6x7 cm), 1:1,25 (4x5 Zoll und 8x10 Zoll), 1:1,4 (5x7 Zoll), 1:1,27 (11x14 Zoll) bis hin zu 1:2,5 (4x10 Zoll) üblich.

Gelegentlich gibt es Digitalkameras, die eigentlich im 4:3-Format aufnehmen sollen, wobei jedoch das Seitenverhältnis nicht genau stimmt. So hat ein 2-Megapixel-Foto bei einer Kodak Easyshare CX7220 das Format 1.632 × 1.232 Pixel, korrekt wäre 1.632 × 1.224, was jedoch zu Konflikten mit der verwendeten JPEG-Komprimierung führen würde.

Film

Während der Entwicklung des Films gab es immer neue Bildformate, von denen die meisten jedoch früher oder später aus der Mode kamen. Andere wiederum konnten sich bis heute durchsetzen. Im Kino bleibt die Bildhöhe normalerweise immer gleich – eine Ausnahme bilden z. B. für die Vorführung von 70 mm-Film geeignete Kinos, die im „Normalfall“ den untersten Teil der Leinwand abdecken. Die Bildbreite variiert je nach Filmformat. Deshalb wird im Kino – anders als beim Video, wo die Breite das Bezugsmaß ist – immer die Höhe zuerst und die Breite dahinter genannt.

Das klassische Format des 35-mm-Films ist 1,375:1 (= 12,5:9). Dieses Format findet vor allem im Amateur- und Dokumentarfilm Anwendung. Im Spielfilm setzt man immer häufiger Breitbildformate mit den Verhältnissen 1,66:1 (15:9) und 1,85:1 (16,65:9) ein. Diese Verhältnisse werden erzeugt durch entsprechende Bildfenster in der Filmkamera bzw. Masken im Projektor, die in den Strahlengang eingefügt werden. Es wird also einfach nur ein kleinerer Ausschnitt jedes Film-Rahmens benutzt und dieser dann proportional gestreckt.

Beim Cinemascope-Verfahren geht man einen anderen Weg: Das ursprüngliche Verhältnis von 2,35:1 (21:9) wird mit Hilfe einer anamorphen Linse im Verhältnis 1:2 auf das Filmmaterial gebracht: Die Höhe des Bildes bleibt dabei erhalten, das Bild wirkt aber in der Breite gestaucht. Bei der Vorführung des fertigen Films muss das Bild jedoch mit einer speziellen Zylinderlinse (Anamorphot genannt) wieder entzerrt werden.

In den 1950er und frühen 1960er Jahren wurde mit verschiedenen Verfahren und Seitenverhältnissen experimentiert. Ein weiteres kostengünstiges Verfahren war Vistavision, da hier nur umgebaute Kameras benötigt wurden, die jedoch weiterhin auf 35-mm-Film aufnahmen. Das Seitenverhältnis betrug hier 1,96:1.

Fernsehen und Video

Beim analogen Fernsehen war 4:3 das einheitliche Format, sowohl beim deutschen PAL als auch beim französischen SECAM oder dem US-amerikanischen NTSC. Ab den 1990er Jahren wurde immer häufiger das Format 16:9 (= 1,78:1) eingesetzt.

Die digitalen Fernsehnormen wie DVB und ATSC unterstützen bei einer Vielzahl von Pixelseitenverhältnissen die Anzeigeseitenverhältnisse 16:9 und 4:3 sowie theoretisch 2,21:1 (etwa 20:9), welches in der Praxis nicht eingesetzt wird. Beim hochauflösenden Fernsehen ist das Seitenverhältnis 16:9 üblich.

Bei DVD, SVCD und DVB werden die Bilder häufig anamorph gespeichert – analog zum Cinemascope-Verfahren.

Vor allem bei größeren und hochwertigen Fernsehgeräten setzte sich mit der Digitalisierung und der Abkehr von der Kathodenstrahlröhre das Seitenverhältnis 16:9 durch. Ab 2009 kamen auch noch breitere Geräte im Format 21:9 (7:3 = 2,33:1) auf den Markt, welche Kinofilme im Format 2,35:1 ohne horizontale Streifen anzeigen können, wobei kein dafür optimiertes Quellmaterial existiert und die meisten Inhalte mit vertikalen Balken bzw. aufgeblasen oder verzerrt angezeigt werden müssen.

Quelle: Wikipedia® / Seitenverhältnis

Auflösung

HDTV wird mit 1.080 aktiven Zeilen in Zeilensprungmodus oder 720 Zeilen im Vollbildmodus bei einem Seitenverhältnis von 16:9 in der ITU-R BT.709 festgelegt. Der Ausdruck „high-definition“ kann sich sowohl auf die Auflösungsspezifikation beziehen als auch auf Medien mit ähnlicher Schärfe wie Spielfilme.

Die beiden HDTV-üblichen Bildauflösungen sind 1.280 × 720 Pixel und 1920 × 1080 Pixel, im Vollformat. Das Seitenverhältnis des Bildes beträgt 16:9. Der Auflösungsunterschied von 1.280 × 720 gegenüber PAL (nach CCIR 601) beträgt rein rechnerisch das 2,2-fache ((1.280 × 720p) / (720 × 576i)) und 1.920 × 1.080 gegenüber PAL sogar das 5-fache ((1.920 × 1.080i) / (720 × 576i)), optisch ist es aber vertikal nur das 1,25-fache (720 / 576) oder nur das 1,9-fache (1.080 / 576). Ein ähnliches Verhältnis errechnet sich auch horizontal. Da die zumeist (USA) verwendete MPEG-2-Komprimierung das Bild in Blöcke von 16 × 16 Pixel aufteilt, werden bei 1.920 × 1.080 tatsächlich 1.088 Zeilen übertragen.

Beim Vergleich der Auflösungen progressiver Formate zu Bildern im Zeilensprungverfahren ist zu beachten, dass beim progressiven Format pro Zeiteinheit doppelt so viele Informationen gesendet werden wie beim Zeilensprungverfahren. Insbesondere bei viel Bewegung im Bild lassen sich also Progressive- und Interlaced-Formate nur bedingt vergleichen.

HDTV-Bilder müssen in der Praxis häufig entzerrt werden: Die Übertragung eines 16:9-Bildes wird häufig in ein 4:3-Verhältnis gestaucht, so dass bei 1.080 Zeilen nur 1.440 statt 1.920 Punkte und bei 720 Zeilen nur 960 statt 1.280 Punkte zur Verfügung stehen.

4:3 Displays

Standard

Bedeutung max. Auflösung
CGA Color Graphics Adaptor 320 x 200
EGA Enhanced Graphics Adaptor 640 x 350
VGA Video Graphics Array 640 x 480
SVGA Super Video Graphics Array 800 x 600
XGA Extended Graphics Array 1.024 x 768
SXGA Super Extended Graphics Array 1.280 x 1.024
SXGA+ Super Extended Graphics Array Plus 1.400 x 1.050
UXGA Ultra Extended Graphics Array 1.600 x 1.200
QXGA Quad Extended Graphics Array 2.048 x 1.536
QSXGA Quad Super Extended Graphics Array 2.560 x 2.048
QUXGA Quad Ultra Extended Graphics Array 3.200 x 2.400

16:10 Displays

Widescreen

Bedeutung max. Auflösung
WXGA Wide Extended Graphics Array 1.366 x 768
WSXGA Wide Super Extended Graphics Array 1.600 x 1.024
WSXGA+ Wide Super Extended Graphics Array Plus 1.680 x 1.050
WUXGA Wide Ultra Extended Graphics Array 1.920 x 1.200
WQSXGA Wide Quad Super Extended Graphics Array 3.200 x 2.048
WQUXGA Wide Quad Ultra Extended Graphics Array 3.840 x 2.400
Black Drop

Schwarzer Vorlauf

Black Drop ist der erweiterte schwarze Rand über dem Sichtbereich, der verwendet wird, um den Sichtbereich auf einer angenehmen Höhe zu positionieren.

Cancellation / Extinction

Cancellation und Extinction beziehen sich auf die Unterscheidung zwischen einem Bild und dem anderen. Es beschreibt das Fehlen von Rauschen in einem Signal oder die Tatsache, dass das Bild des linken Auges nicht vom rechten Auge gesehen wird.

Der Gain-Faktor

Der Hauptunterschied bei den Leinwandtüchern besteht im Gain-Faktor.Dieser beschreibt die “Lichtverstärkung” (Reflexionswert) des Leinwandtuches.Da keine Leinwand wirklich Licht verstärken kann, ist dieser Effekt nur über eine Lichtbündelung erreichbar. Ein höherer Gain-Faktor ist somit immer mit einer Eingrenzung des Betrachtungswinkels verbunden, was sich, je nach Räumlichkeit, durchaus nachteilig auswirken kann. Bei Röhrenprojektoren kann dabei zusätzlich noch eine Farbverschiebung auf der horizontalen Achse beobachtet werden.Deshalb ist eine Leinwand mit einem höheren Gain-Faktor nicht immer die beste Lösung.

Mit der heutigen Technik hat sich ein Gain-Faktor von 0,8 – 1,3 als der beste Wert für eine naturgetreue Bildwiedergabe herausgestellt.

Der Stellenwert eines guten Projektionstuches

SchemaWährend es bei der technischen Entwicklung einer guten Projektionswand nur zum Teil um die Verwendung und die Installation geht, steht die Qualität des Projektionstuches auf jeden Fall immer an erster Stelle. Die Wahl des Projektionstuches entscheidet über die Fähigkeit der Projektionswand zur Darstellung und Wiedergabe der projizierten Bilder.

Drei Faktoren spielen bei der Wahl eines Projektionstuches eine wichtige Rolle: die Menge an Umgebungslicht, die Projektorleistung (Ausgangsleistung) und die Position des Projektors. Diese Variablen müssen miteinander in Einklang gebracht werden, sodass letztendlich eine optimale Bildwiedergabe erzielt wird.

Eigenschaften von Projektiontüchern. Die Eigenschaften eines Projektionstuches werden mit den Begriffen Reflektionsfaktor und Sichtwinkel ausgedrückt.

Reflektionsfaktor

Der Reflektionsfaktor (Gain) ist ein Messwert für die Leistungsfähigkeit bei der Reflexion. Der Reflektionsfaktor (Gain) steht im Zusammenhang zu einem universellen Bezugswert: Magnesiumcarbonat (MgCO3). Statt Licht zu absorbieren, reflektiert MgCO3 das projizierte Licht vollständig gleichmäßig wieder. Die Tuchsorte Mattweiß mit einem gemessenen Reflektionsfaktor (Gain) von 1,0 gibt die standardmäßige Helligkeit für ein Projektionstuch an.

Sichtwinkel

SchemaDer Sichtwinkel bei der Tuchsorte gibt den größten Winkel an, in dem das projizierte Bild noch immer deutlich erkennbar ist. Die Helligkeit des Bildes nimmt ab, je stärker der Sichtwinkel in Bezug auf die Bildachse ansteigt. Der maximale Sichtwinkel ist der Punkt, an dem der Zuschauer weniger als 50% der Lichtstärke des Bildes wahrnimmt. Diese Grenze wird als allgemein gültige Norm für die Bildqualität verwendet.

Das Projektionstuch ist das wichtigste Element.

Schwarzer Rand

Wenn ein schwarzer Rand zur Umrahmung des projizierten Bildes verwendet wird, steigt der wahrgenommene Kontrast des Bildes. Da WS immer darauf abzielt, auch den allerhöchsten Qualitätsanforderungen zu entsprechen, werden alle unsere Projektionswände mit einem schwarzen Rand geliefert, sofern dies technisch machbar ist. Eine elektrisch oder von Hand bediente Projektionswand von WS ist serienmäßig mit einem 5 cm breiten Rand um die Darstellungsfläche herum versehen. Die einzige Ausnahme hierbei sind die Projektionswände mit dem Seitenverhältnis 1:1. Diese Projektionswände werden bei einer Breite bis zu 220 cm mit einem 2,5 cm breiten Rand an der linken und rechten Seite geliefert. Ab einer Breite von 240 cm sind die Ränder an der linken und rechten Seite 5 cm breit.

DisplayPort

LogoDisplayPort ist eine Schnittstelle zur Übertragung von Audio- und Videosignalen zwischen Computer und Bildschirm. Verantwortlich für den Standard ist die VESA (Video Electronics Standard Association).

Dahinter stehen rund 100 Firmen aus der PC-Industrie. Entwickelt wurde die Schnittstelle von AMD (ATI), Dell, Genesis, HP, Intel, Lenovo, Nvidia und Samsung.

Die Spezifikation von DisplayPort definiert ein digitales Übertragungsverfahren für Bild- und Audio-Signale, die dazugehörigen Stecker, Buchsen und Kabel. Außerdem gibt es eine Richtlinie für Adapter zu HDMI und DVI.

DisplayPort soll die Anschlüsse VGA und DVI abzulösen. Während analoges VGA höchstens noch für den Anschluss von Notebooks an Beamer oder von PCs an billigen Monitoren eine Rolle spielt, ist DVI auf 1.920 x 1.200 (Single Link ) bzw. 2.560 x 1.600 (Dual Link) Bildpunkte begrenzt. Mit DisplayPort sind Videobilder mit einer Auflösung von bis zu 3.840 x 2.160 Pixel bei einer Bildwiederholrate von 30 Vollbildern pro Sekunde ebenso möglich wie 3D-Anwendungen mit Full-HD-Bildern bei 120 Hertz.

Bei VGA, DVI und HDMI ist die nutzbare Auflösung immer auch von der Kabellänge anhängig. Beim DisplayPort ist es kein Problem Full-HD-Bilder über ein 15-Meter-Kabel zu schicken. HDMI und DVI sehen da einfach alt aus.

DisplayPort-Technik

SteckerDisplayPort funktioniert ähnlich wie PCIe. PCIe ist nicht nur für Steckkarten, sondern auch für Kabelverbindungen spezifiziert. Da Intel bereits seit langer Zeit sehr viel Entwicklungsarbeit geleistet hat, sind viele Erkenntnisse in den DisplayPort eingeflossen.

DisplayPort basiert auf der Kodierung digitaler Daten ohne Taktleitung. Es ist eine serielle, skalierbare Punkt-zu-Punkt-Verbindung, die sich an die Eigenschaften des Übertragungskanals anpassen kann. Werden Sender (Grafikkarte) und Empfänger (Display) miteinander verbunden, dann synchronisieren sie sich und stellen die Signalpegel zwischen 200 und 600 mV ein.

isplayPort verzichtet auf eine Festlegung von Datenleitung und Bildsignal. Stattdessen wird jeder Pixel nacheinander übertragen. Ein Bildsignal kann deshalb über nur einen einzigen Kanal übertragen werden. Insgesamt stehen 4 Kanäle zur Verfügung. Verbindungen über 2 Kanäle sind auch möglich. Wie bei DVI und HDMI hat jeder Kanal ein eigenes Leitungspaar.

Ein zusätzlicher AUX-Kanal beherbergt nicht nur den Display Data Channel (DDC) für die Übertragung der Monitor-Daten, sondern bietet mit fast 100 MBit/s genug Bandbreite um im Monitor Webcams, Mikrofon, Lautsprecher ohne zusätzliche Verkabelung mitzuversorgen.

Das Übertragungsverfahren arbeitet mit der 8-zu-10-Bit-Kodierung (ANSI8b/10b). Weil das Taktsignal in den Datenstrom eingebettet ist, reduziert sich der Störstrahlungspegel um bis zu 30 dB. Deshalb eignet sich das Übertragungsverfahren auch für die interne Verkabelung in den Geräten. Dadurch spart man sich die übliche LVDS-Ansteuerung und kann die Display-Panels über den DisplayPort direkt ansteuern (Direct Drive).

Übertragungs­ge­schwindig­keit und Leitungslänge

Für DisplayPort sind pro Kanal Übertragungsraten von 1,62, 2,7 und 5,4 GBit/s vorgesehen. Wobei für letztere kein Bedarf besteht. Welche Übertragungsrate verwendet wird, hängt maßgeblich von der Leitungslänge ab. Bei schlechter Verbindungsqualität schaltet der Sender von 2,7 GBit/s auf 1,62 GBit/s zurück. Zum Beispiel bei einer Leitungslänge von mehr als 2 m.

Geht man von einer Verbindung mit 4 Kanälen mit jeweils 2,7 GBit/s aus, dann erreicht man bis zu 10,8 GBit/s. Das sind netto 9,72 GBit/s. DisplayPort-Kabel gibt es für die volle Bandbreite von 10,8 GBit/s mit einer maximalen Länge von 2 Metern. Das reicht für ein WQXGA-Display mit 2.560 x 1.600 Bildpunkten bei 30 Bit Farbtiefe pro Pixel. Für Displays, die nahe am Computer stehen und nur eine Auflösung von 1.280 x 1.024 Bildpunkten haben, reicht schon ein billiges DisplayPort-Kabel, dass auch nur einen Kanal hat. Für Displays mit einer Auflösung bis zu 1.920 x 1.200 Bildpunkten reichen schon zwei Kanäle. Erst bei einer höheren Auflösung braucht man mehr als zwei Kanäle. Mit 4 Kanälen zu 5,4 GBit/s wäre eine maximale Gesamtbandbreite von 21,6 GBit/s möglich.

Die maximale Leitungslänge liegt bei 7 bis 10 Meter. Um größere Kabelstrecken zu überbrücken hat der DisplayPort eine Versorgungsspannung von 3,3 V mit 500 mA bzw. 1,5 W mitgeführt, mit denen man aktive DisplayPort-Repeater speisen kann.

Direct Drive

DisplayPort hat noch einen weiteren Vorteil. Jedes Display-Panel, egal ob intern im Notebook oder extern im Monitor, kann über den DisplayPort direkt angesteuert werden. Das bedeutet, dass ein Schnittstellen-Controller im Display entfallen kann. Denkbar wären reine digitale Monitore. Diese Monitore enthalten außer dem Netzteil und dem Display-Controller keinerlei Elektronik mehr. Der Controller erhält das Bildsignale direkt von der Grafikkarte aus dem DisplayPort. Diese Monitore sind günstiger und erlauben eine flachere Bauweise.

Stecker / Steckverbindung

Der DisplayPort-Stecker hat leichte Ähnlichkeit zum USB-Stecker und hat ähnlich viele Kontakt wie der HDMI-Stecker. Um Wackelkontakte zu vermeiden hat der Stecker zusätzlich eine mechanische Verriegelung, damit der Stecker fester mit der Buchse verbunden ist und nicht einfach so herausrutschen kann. Der mechanisch instabile HDMI-Stecker hat sich in dieser Beziehung bereits als Nachteil erwiesen.

Der Anschluss des DisplayPorts braucht wesentlich weniger Platz als alle anderen Grafikschnittstellen und ist so besser für tragbare Geräte geeignet. Zum Beispiel Notebooks oder auch Grafikkarten, mit mehr als einem digitalen Ausgang.

Beide Kabelenden haben einen identischen Stecker und passen deshalb sowohl in den Ausgang (Grafikkarte), wie auch in den Eingang (Monitor).

Mini-DisplayPort

SteckerMini-DisplayPort wurde von Apple für seine Notebooks und PCs eingeführt. Die Stecker und Buchsen fallen beim Mini-DisplayPort kleiner aus, sind aber zum normalen DisplayPort elektrisch kompatibel. Das bedeutet, es reicht ein Adapter, um normale DisplayPort-Kabel verwenden zu können.

Der Mini-DisplayPort wurde von der VESA (Video Electronics Standard Association) als Standard abgesegnet und in die DisplayPort-Spezifikation 1.1a aufgenommen. Den Mini-DisplayPort findet man immer öfter bei Notebooks.

Kompatibilität

Auch wenn VGA und DVI bestimmter Einschränkungen unterliegen, war den Entwicklern des DisplayPorts klar, dass es kaum möglich ist eine digitale Schnittstelle, ohne Kompatibilität zu anderen Schnittstellen, als industrieweiten Standard zu etablieren. Damit die Attraktivität von DisplayPort voll zum Tragen kommt und ein Umschwenken von VGA, DVI und HDMI auf DisplayPort leichter ist, ist DisplayPort elektrisch kompatibel zu den anderen Schnittstellen. Zum Anschluss von Geräten mit den Videoschnittstellen VGA, DVI oder HDMI an den DisplayPort reicht ein einfacher (fast) passiver Adapter!

Technisch wird das relativ einfach erreicht: Erkennt die Grafikkarte am DisplayPort-Ausgang ein Gerät mit einem DisplayPort-Eingang, dann werden die Signale im DisplayPort-Format gesendet. Wird auf dem Weg zum Endgerät ein Adapter zwischengeschaltet erkennt die Grafikkarte eine andere Schnittstelle. Zum Beispiel VGA, DVI oder HDMI. Intern erzeugt die Grafikkarte dann ein Signal im richtigen Format und schickt es an den DisplayPort-Ausgang. Der Adapter sorgt dafür, dass die Signale zu den richtigen Kontakten geleitet wird. Speziell bei HDMI hebt er die Spannungspegel auf die richtigen Werte an. Hierbei nutzt er die Spannung, die zusätzlich über das DisplayPort-Kabel übertragen wird.

HDCP-Unterstützung

Ab der Version 1.1 von DisplayPort wird das Verschlüsselungsverfahren HDCP (High Bandwidth Digital Content Protection) unterstützt. Das wird von den Filmstudios gefordert, wenn von einem Blu-ray oder DVD-Player digitale Video-Signale an einen Bildschirm übertragen werden sollen. Ab DisplayPort mit der Version 2.0 wird die HDCP-Version 1.3 unterstützt, die die gleichen HDCP-Schlüssel wie DVI und HDMI hat. Darüber hinaus ist in DisplayPort ein eigenes Verschlüsselungsverfahren mit dem Namen DisplayPort Content Protection (DPCP) integriert. Wie HDCP kann DPCP Video- und Audiosignale verschlüsselt übertragen. Die maximale Bandbreite ist mit 10,8 GBit sogar höher als bei HDMI 1.3 mit 10,2 GBit/s.

Quelle: Elektronik-Kompendium / DisplayPort

Easy Install

Befestigung und Anschlüsse

Die Installation einer Projektionswand ist mit Easy Install einfach wie nie. Sparen Sie Zeit und Geld mit der absolut problemlosen Befestigung der Projektionswand und dem absolut problemlosen Anschluss an eine Stromquelle oder Zubehör. Jeder kann es.

Easy Install-Befestigung

IconBei Easy Install beginnen Sie mit der Platzierung der zwei Halterungen an einer Wand oder Decke. Diese Halterungen können bis zu 50 cm vom Gehäuserand entfernt platziert werden. Diese Flexibilität bei der Installation gibt Ihnen die Möglichkeit, die beste und stärkste Position für die Halterungen auszuwählen. Wenn die Halterungen an der Wand oder an der Decke befestigt sind, wird die Projektionswand ganz einfach in die Halterungen eingeklickt. Eine Schraube befestigt die Projektionswand an jeder Halterung zum Abschluss einer schnellen und sicheren Installation.

Easy Install-Anschlüsse

IconDie Endkappe an der linken Seite der Projektionswand kann ganz einfach abgenommen werden und ein spezieller Easy Install-Stecker kommt zum Vorschein. Dieser Stecker kann an das mitgelieferte Netzkabel angeschlossen werden und bietet so einen schnellen und sicheren Stromanschluss. Dieses Plug-and-Play-System kann auch zum Anschließen des Easy Install-Zubehörs verwendet werden. Mit dem Easy Install-Zubehör kann eine motorbetriebene Projektionswand für jede Betriebsart verkabelt oder an ein Steuerungssystem angeschlossen werden.

Easy Serviceability System

Der Motor und die Projektionswand des Projektionstuchs sind für Wartungs- und Servicearbeiten problemlos zugänglich.

Edge Blending

Eine Konfiguration mit mehreren Projektoren, die eine einzige Quelle auf ein Bild projizieren.

Ein paar Worte zum Tuch

Da die heutigen Projektoren in der Regel lichtstark genug sind, sollte auf eine natürliche, farbgetreue Bildwiedergabe Wert gelegt werden. Bei der Tuchsorte Mattweiß mit einem Gain-Faktor von 0,8 - 1,3 (je nach Ausführung) ist das gewährleistet. Zugleich hat dieses Tuch den Vorteil, einen großen Sichtwinkel zu besitzen. Man kann bis zu 50° rechts oder links von der Leinwand sitzen und sieht immer noch ein Bild ohne nennenswerte Helligkeitsunterschiede.

Gain

Gain ist ein Maßstab für die Reflektionsleistung. Gain ist mit einem universellen Referenzstandard verbunden: Magnesiumcarbonat (MgCO3). Statt Licht zu reflektieren, projiziert MgCO3 Licht mit perfekter Gleichmäßigkeit zurück.

Ghosting / Crosstalk

Dies beschreibt die Störung eines Signals mit einem anderen Signal. Es misst das Ausmaß des Rauschens oder des Signals des linken Auges, das vom rechten Auge gesehen wird.

Hot Spot

Ein Hot Spot tritt auf, wenn das Licht des Projektors auf der Projektionswand zentriert wird und dadurch ein hellerer Bereich entsteht. Hot Spotting ist das Gegenteil einer einheitlichen Projektion.

IP / IP-ADRESSE

Eine IP-Adresse ist eine Adresse in Computernetzen, die – wie z.B. das Internet – auf dem Internetprotokoll (IP) basieren. Sie wird Geräten zugewiesen, welche an das Netz angebunden sind und macht die Geräte so adressierbar und damit erreichbar. Die IP-Adresse kann einen einzelnen Empfänger oder eine Gruppe von Empfängern bezeichnen (Multicast, Broadcast). Umgekehrt können einem Computer mehrere IP-Adressen zugeordnet sein.

Die IP-Adresse wird verwendet, um Daten von ihrem Absender zum vorgesehenen Empfänger transportieren zu können. Ähnlich der Postanschrift auf einem Briefumschlag werden Datenpakete mit einer IP-Adresse versehen, die den Empfänger eindeutig identifiziert. Aufgrund dieser Adresse können die „Poststellen“, die Router, entscheiden, in welche Richtung das Paket weiter transportiert werden soll. Im Gegensatz zu Postadressen sind IP-Adressen nicht an einen bestimmten Ort gebunden.

Die bekannteste Notation der heute geläufigen IPv4-Adressen besteht aus vier Zahlen, die Werte von 0 bis 255 annehmen können und mit einem Punkt getrennt werden, beispielsweise 192.0.2.42. Technisch gesehen ist die Adresse eine 32-stellige (IPv4) oder 128-stellige (IPv6) Binärzahl.

Grundlagen

Um eine Kommunikation zwischen zwei technischen Geräten aufzubauen, muss jedes der Geräte in der Lage sein, dem anderen Gerät Daten zu senden. Damit diese Daten bei der richtigen Gegenstelle ankommen, muss diese eindeutig benannt (adressiert) werden. Dies geschieht in IP-Netzen mit einer IP-Adresse. So wird zum Beispiel ein Webserver von einem Webbrowser direkt über seine IP-Adresse angesprochen. Der Browser fragt dazu für einen Domainnamen, zum Beispiel „www.example.com“, die IP-Adresse bei einem Nameserver an und spricht den Webserver dann direkt unter seiner IP-Adresse „198.51.100.42“ an.

IP-Adresse in IP-Datenpaketen

Jedes IP-Datenpaket beginnt mit einem Informationsbereich für die Beförderung durch die IP-Schicht, dem IP-Header. Dieser Header enthält auch zwei Felder, in welche die IP-Adressen sowohl des Senders als auch des Empfängers eingetragen werden, bevor das Datenpaket verschickt wird. Die Vermittlung geschieht auf der Schicht 3 im OSI-Modell, der Vermittlungsschicht.

IPv4

Die seit der Einführung der Version 4 des Internet Protocols überwiegend verwendeten IPv4-Adressen bestehen aus 32 Bits, also 4 Oktetts (Bytes). Damit sind 232, also 4.294.967.296 Adressen darstellbar. In der dotted decimal notation werden die 4 Oktetts als vier durch Punkte voneinander getrennte ganze Zahlen in Dezimaldarstellung im Bereich von 0 bis 255 geschrieben.

Beispiel 203.0.113.195

IPv6 – größerer Adressraum

Durch den rasch steigenden Bedarf an IP-Adressen ist absehbar, dass der nutzbare Adressraum von IPv4 früher oder später erschöpft sein wird. Vor allem aus diesem Grund wurde IPv6 entwickelt. Es verwendet 128 Bit zur Speicherung von Adressen, damit sind 2128 Adressen darstellbar.

Da die Dezimaldarstellung unübersichtlich und schlecht handhabbar wäre, stellt man IPv6-Adressen hexadezimal dar. Um diese Darstellung weiter zu vereinfachen, werden jeweils zwei Oktetts der Adresse zusammengefasst und in Gruppen durch Doppelpunkt getrennt dargestellt.

Beispiel 2001:0db8:85a3:0000:0000:8a2e:0370:7344

Zur weiteren Verkürzung können Nullen am Beginn eines Blocks weggelassen werden und maximal eine Folge von Blöcken die nur aus Nullen bestehen durch :: ersetzt werden.

Beispiel 2001:db8:85a3::8a2e:370:7344

Quelle: Wikipedia® / IP-Adresse

Keystone- / Trapezkorrektur

Die Keystone-Korrektur (oder auch Trapezkorrektur, nach dem oft trapezförmigen Schlussstein, englisch key stone) bezeichnet die Möglichkeit, eine trapezförmige Verzerrung eines projizierten Bildes zu entfernen oder minimieren. Dazu muss eine künstliche Verzerrung im Bild geschaffen werden, welche die ursprüngliche Verzerrung ausgleicht und für den Betrachter ein normales Bild schafft.

Der Effekt tritt besonders bei Video- oder Diaprojektoren auf, die nicht exakt rechtwinklig zur Projektionsfläche aufgestellt sind. Das Bild erscheint dann an einer Seite breiter (bzw. höher) als an der gegenüberliegenden Seite.

Die Korrektur kann durch zweierlei Maßnahmen vorgenommen werden:

  • optische Korrektur mittels Bewegung des Objektives
  • elektronische Korrektur durch Ändern des dargestellten Bildes

Wird das Bild elektronisch verändert, so geht jedoch Bildinformation und Lichtleistung verloren, da die vermeintlich "längere" Seite des Bildes gestaucht wird, ohne die Auflösung zu erhöhen.

Hat ein Videoprojektor z.B. maximal 800 Bildpunkte horizontale Auflösung, die im Normalfall auch alle mit Bildinformationen belegt sind, wird durch eine Verkleinerung der Bildbreite auf 750 Punkte die Information von 50 Punkten "unterschlagen". Befinden sich in diesen zum Beispiel Tabellenlinien, so werden diese teilweise nicht mehr dargestellt. Das führt im übrigen dazu, dass gerade Linien als feine Treppen dargestellt werden und ein Teil der verfügbaren Lichtleistung eingebüßt wird, weil die Pixel der Bildränder in schwarze Punkte umgewandelt werden (in der unteren Graphik hellgrau dargestellt). Bei steilen Winkeln kann dies bedeuten, dass verfügbare Pixelzahl und Lichtleistung sich halbieren.

Da in den meisten Fällen eine Korrektur an den oberen oder unteren Kanten stattfinden muss (der Projektor steht zu weit unten oder zu weit oben), besitzen einige Videoprojektoren eine automatische Keystone-Korrektur: ein Lagesensor im inneren des Gerätes erfasst den Aufstellwinkel und errechnet daraus die optimale Bildverzerrung für eine senkrechte Wand. Diese Funktion ist jedoch nutzlos, wenn die Projektion auf eine geneigte Fläche stattfindet.

Quelle: Wikipedia® / Keystone-Korrektur

Kleines Leinwandlexikon

Ein wichtiger und oft unterschätzter Teil in einem Heimkinosystem ist die Auswahl der richtigen Leinwand (Kategorie). Je nach Einsatzzweck gibt es hier Material- und Qualitätsunterschiede, z.B. in der Tuchsorte und im Zubehör. Keine noch so schöne Tapete kann eine professionelle Videoleinwand ersetzen. Bevor man sich für eine Leinwand entscheidet, sollte man sich jedoch über die verschiedenen Leinwände informieren und klar seine Wünsche und Anforderungen definieren. Selbst ungewöhnliche Sondermaße z.B. bis zu 20 m Breite, lassen sich produzieren.Gerne steht Ihnen das WS Spalluto Team für Fragen zur Verfügung.

Frame-Leinwand

LeinwandHierbei handelt es sich um eine Leinwand mit festem Aluminiumrahmen. Das Tuch wird dabei in alle Richtungen fest eingespannt und bietet damit eine perfekte Planlage der Projektionsfläche.Der schwarze Rahmen ergibt eine klare und kontrastreiche Bildabgrenzung.Vor allem Raucher sollten bedenken, dass dieses Tuch nicht einrollbar ist, und damit immer sichtbar auch allen Umwelteinflüssen ausgesetzt ist. Im 4:3 und 16:9 Format erhältlich.

Produktabwandlung: Hardscreen Leinwand (Deckenprojektion), anstatt eines Tuches wird eine feste Kunststoffplatte als Reflexionsmaterial eingesetzt.Wegen der 7,5 Gain auch zur Hellraumprojektion einsetzbar. In 4:3 und 16:9 Format erhältlich.

Mobil-Leinwand

LeinwandFür Projektionsaufgaben in wechselnden Räumlichkeiten kann man auf eine Vielzahl von transportablen Leinwänden zurückgreifen. Je nach Qualität und Transportaufwand kommen dabei Stativleinwände, Boden- und Tischleinwände, oder auch Faltleinwände zum Einsatz.

Motor-Leinwand

LeinwandDies ist die komfortabelste und vielseitigste Lösung für eine Projektionswand.Die Leinwandtücher reichen von “Perforiert” mit 1,0 Gain, bis “HighPower” mit 2,8 Gain. Dabei kann zwischen 4:3, 16:9 und 16:10 Leinwänden, mit oder ohne schwarzen Rand, gewählt werden. Spezielle Leinwände mit Seilspanntechnik stellen dabei die hochwertigste Lösung mit bester Planlage des Leinwandtuches dar. Diese Leinwände sind mit einer automatischen Endabschaltung und einem Überhitzungsschutz ausgestattet. Bedienschalter gibt es in der klassischen Ausführung sowie per Funk oder Infrarot.

Multiformat-Leinwand

LeinwandWenn es darum geht, Projektionen mit wechselnden Bildformaten zu realisieren, sind Multi- oder Mehrformatleinwände die beste Lösung.Diese Leinwände ermöglichen es, die verschiedenen Bildformate (wie 4:3, 16:9, 1,85:1 und 2,35:1) über ein motorisches Maskierungssystem immer formatfüllend darzustellen. Lieferbar sind diese bei WS als Motor-Rollbildwände oder Rahmenbildwände.

Rollo-Leinwand

LeinwandMit dieser preisgünstigen Lösung kann man auf einfachsteWeise eine ansprechende Projektion erreichen. Diese fest montierte Leinwand (Decke oderWand) ist dann mit wenigen Handgriffen für verschiedene Bildhöhen anpassbar. Je nach Modell kann man aus Standard- bis Hochleistungstüchern wählen. Bei Nichtbenutzung ist diese Leinwand durch einen Federmechanismus mit einem Handgriff wieder eingerollt. Im 1:1, 4:3 und 16:9 Format erhältlich.

Kontrast / Kontrastverhältnis

Das Kontrastverhältnis ist ein in der Unterhaltungselektronik gebräuchlicher Messwert, um den maximalen relativen Helligkeitsunterschied zwischen Schwarz und Weiß darzustellen. Er beschreibt quantitativ die Fähigkeit eines Bildschirms oder Projektors, ein kontrastreiches Bild zu erzeugen. Das Kontrastverhältnis ist der Quotient aus der maximal und der minimal darstellbaren Leuchtdichte z.B. eines Monitors oder eines Projektors.

Je größer dieser Quotient ist, desto höher ist der Kontrast und desto heller und „lebendiger“ wirkt das Bild. Ist der Quotient kleiner, wirken Farben matter, da die Farbsättigung durch die Beimischung von Weißanteilen nur geringe Werte erreichen kann. Das Bild wirkt ausgebleicht und schwarze Bereiche des Bildes werden oft als dunkelgrau empfunden. Das Kontrastverhältnis hat direkte Auswirkungen auf den Gamut (die Menge aller darstellbaren Farben) eines Anzeigegerätes. Weitere Effekte, wie der Helmoltz-Kohlrausch-Effekt (wahrgenommene Helligkeit steigt bei zunehmender Sättigung trotz konstanter Leuchtdichte), der Hunt-Effekt (Erhöhung der wahrgenommenen Sättigung durch Erhöhung der Leuchtdichte) oder der Bezold-Brücke-Effekt (Farbtonverschiebung bei Änderung der Leuchtdichte) beeinflussen die Farbwahrnehmung ebenfalls und können das Erscheinungsbild deutlich verändern.

Als besonders wichtig hat sich ein gutes Kontrastverhältnis bei Heimkinoanwendungen erwiesen, bei denen es auf die wirklichkeitsgetreue Wiedergabe sowohl tiefschwarzer als auch reinweißer Flächen ankommt. Allerdings ist dazu anzumerken, dass die Wahrnehmung des Kontrastes sehr von der Umgebungshelligkeit abhängt (relativ dunkle Umgebung beim Heimkino). Bei einer helleren Umgebung wirkt der Schwarzwert eines Monitors dunkler und erhöht somit den wahrgenommenen Kontrast (Simultankontrast). Ist die Umgebung zu hell, treten gegenteilige Effekte auf und die Kontrast- und Farbwahrnehmung werden durch Effekte, wie die Transient Adaptation geschwächt. Die Wahrnehmung des Schwarzwertes ist sehr variabel und sowohl von der Umgebungshelligkeit als auch vom Adaptationszustand des Betrachters abhängig.

Typische Kontrastverhältnisse für unterschiedliche Bildschirm- und Projektortypen:

  • Projektoren mit Passiv-Matrix-LCDs: 15:1
  • Aktiv-Matrix-TFTs: bis zu 100:1
  • Mikrospiegelaktor: 175:1
  • Poly-Si LCD: 300:1
  • 35-mm-Dias: über 500:1
  • S-PVA-TFTs: bis 3.000:1
  • LCD-Fernseher: bis 2.000.000:1 (dynamischer Kontrast)
  • Plasma-Fernseher: bis 5.000.000:1 (Stand: 12/2010 | LG-50PX950)
  • OLED: bis 400.000:1

Texas Instruments präsentierte im Januar 2007 auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas einen Prototyp eines Rückprojektions-Fernsehers, welcher auf LEDs als Lichtquelle setzt und ein Kontrastverhältnis von 100.000:1 hat. Sony präsentierte dort zwei OLED-Bildschirme mit einem angeblichen Kontrastverhältnis von gar 1.000.000:1.

Dynamischer Kontrast

Bei Flüssigkristallbildschirmen wird oft ein dynamischer Kontrast angegeben. Dieser darf nicht mit dem statischen (oder nativen) Kontrast verwechselt werden und ein Vergleich zwischen den beiden Kontrastarten ist unzulässig.

Der statische Kontrast bei Flüssigkristallbildschirmen ist das Verhältnis zwischen der Lichtstärke des hellsten und des dunkelsten Punktes eines Bildes und wird durch die verschiedene Lichtdurchlässigkeit der Flüssigkristalle erzeugt. Zur Zeit (2009) wird mit TN- und IPS-Technologie ein Maximalkontrast von rund 1.000:1, mit AMVA-Technologie ein solcher bis zu 2.500:1 erreicht.

Höhere Kontrastwerte sind bei Flüssigkristallbildschirmen derzeit nur mit dynamischem Kontrast erreichbar. Dabei wird zusätzlich die Stärke der Hintergrundbeleuchtung verändert: Bei einem allgemein dunklen Bild wird die Hintergrundbeleuchtung reduziert, um das Bild noch dunkler erscheinen zu lassen, bei einem allgemein hellen Bild wird sie verstärkt, um das Bild zusätzlich aufzuhellen. Wird dieser Trick gekonnt angewandt, so führt er bei Filmen zum Eindruck eines stärkeren Allgemeinkontrasts. Dabei wird aber keineswegs der Kontrast innerhalb eines Einzelbildes vergrößert, sondern derjenige zwischen zwei aufeinanderfolgenden Bildern. Der dynamische Kontrast wird also nur bei bewegten Bildern wirksam, bei statischen Anwendungen wie z.B. Bildbearbeitung ist er irrelevant. Für solche Anwendungen muss er sogar ausgeschaltet werden, um eine gleichmäßige Arbeitsumgebung zu erhalten.

Wie wenig aussagekräftig der dynamische Kontrast ist, lässt sich durch eine einfache Überlegung illustrieren: Der Kontrast ist das Verhältnis zwischen der Lichtstärke des hellsten und des dunkelsten Punktes. Dieses Verhältnis lässt sich mit dynamischem Kontrast aber beliebig vergrößern, indem einfach bei dunklen Szenen die Hintergrundbeleuchtung immer weiter reduziert wird. Wird sie sogar ganz ausgeschaltet, so ergibt das einen unendlich hohen Wert für den dynamischen Kontrast. Es ist unmittelbar klar, dass dies auf Kosten der Bildqualität bei dunklen Szenen geht.

Bei einigen LED-hinterleuchteten Bildschirmen ist es möglich, die Beleuchtung gezielt in einer bestimmten Bildschirmregion zu verändern und so den Kontrast eines Einzelbildes zu verstärken (d.h. auch den statischen Kontrast). Diese Technik verursacht derzeit noch bei allgemein dunklen Bildinhalten in hellen Bildregionen einen wahrnehmbaren Schein (Halo), da die Auflösung der Hintergrundbeleuchtung viel geringer als die eigentliche Bildauflösung ist.

Sprachliches

Im Handel hat sich die sprachlich falsche Bezeichnung „Kontrastverhältnis“ eingebürgert, im Gegensatz zur korrekten Bezeichnung „Kontrast“, die das Helligkeitsverhältnis zwischen dem größten und kleinsten darstellbaren Helligkeitswert eines Bildes oder Bildschirms beschreibt. Ein Kontrastverhältnis beschreibt, wörtlich genommen, das Verhältnis zwischen zwei Kontrasten (z.B. wenn man die Kontraste zweier Monitore miteinander vergleicht).

Quelle: Wikipedia® / Kontrastverhältnis

Optische Beschichtungen

Optische Beschichtungen

DA-100

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70° 1,0

Eine neutrale graue Diffusionsbeschichtung, die den Kontrast verbessert und gleichzeitig für Einheitlichkeit und originalgetreue Farbwiedergabe sorgt. Aufgrund ihrer Vielseitigkeit ist sie eine gute Wahl für Situationen mit guter Regelung des Umgebungslichts, und wenn ein breiter Betrachtungswinkel erforderlich ist. Sie ist außerdem gut für hochauflösende Anwendungen geeignet. Oberfläche kann mit milder Seife und Wasser gereinigt werden.

DA-130

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68° 1,3

Eine neutrale graue Diffusionsbeschichtung, die mittlere Helligkeit für Anwendungen liefern soll, in denen das Umgebungslicht regelbar ist und mittelbreite Betrachtungswinkel erforderlich sind. Oberfläche kann mit milder Seife und Wasser gereinigt werden.

DA-150

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64° 1,5

Eine neutrale graue Diffusionsbeschichtung, die mehr Helligkeit und Kontrast für Situationen liefern soll, in denen wenig Umgebungslicht vorhanden ist, oder wenn ein Projektor mit mittlerer Lichtleistung verwendet wird. Oberfläche kann mit milder Seife und Wasser gereinigt werden.

DA-180

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60° 1,8

Eine neutrale graue Beschichtung, die einen höheren Achsenreflektionsfaktor für Situationen bietet, in denen ein Projektor mit mittlerer Lichtleistung verwendet wird, und wenn viel Umgebungslicht vorhanden ist. Diese Beschichtung ist gut geeignet für Anwendungen, bei denen die Betrachtungswinkel nicht breit sind und eine Beschichtung mit einem höheren Reflektionsgrad für eine Betrachtung in der Achse erforderlich ist. Oberfläche kann mit milder Seife und Wasser gereinigt werden.

DA-230

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50° 2,3

Eine neutrale graue Beschichtung mit hohem Reflektionsgrad und mittlerem Betrachtungswinkel. Aufgrund des erhöhten Reflektionsgrads ist diese Oberfläche für Umgebungen geeignet, in denen das Umgebungslicht nicht geregelt werden kann und eine mittlere Lichtleistung verwendet wird. Gut für Situationen, in denen sich das Publikum in einem 50-Grad-Kegel von der Mitte des Bildschirms aus befindet. Oberfläche kann mit milder Seife und Wasser gereinigt werden.

Optische Beschichtungen für breite Sichtwinkel

DA-75 WA

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156° 0,75

Eine hellgraue Diffusionsbeschichtung mit einem Reflektionsgrad von 0,75 und extrem breiten Betrachtungswinkeln. DA-75 WA ist für die Verwendung bei Anwendungen gedacht, bei denen eine Short-Throw-Linse erforderlich ist. Aufgrund des vergrößerten Betrachtungswinkels ist die DA-75 WA gut für Projektionswände im Breitformat geeignet. Aus Sicht des Betrachters wird die Einheitlichkeit von einer Seite der Projektionswand zur anderen maximiert.

DA-100 WA

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104° 1,0

Eine hellgraue Diffusionsbeschichtung, die einen einheitlichen Reflektionsgrad und besonders breite Betrachtungswinkel bietet. Diese optische Beschichtung für breite Winkel ist für die Verwendung bei Anwendungen gedacht, bei denen eine Short-Throw-Linse erforderlich ist. Aufgrund des vergrößerten Betrachtungswinkels ist die DA-100 WA gut für Projektionswände im Breitformat geeignet. Aus Sicht des Betrachters wird die Einheitlichkeit von einer Seite der Projektionswand zur anderen maximiert.

Optionale Farbe mit hohem Kontrast

Dieses Feature verbessert die wahrgenommene Qualität der Videobilder erheblich. Dadurch, dass die dunklen Elemente eines Bildes noch dunkler erscheinen, wird der wahrgenommene Kontrast gesteigert.

Projektionstücher
Icon Projektionstuch kann gereinigt werden
Icon Brandverzögernd
Icon Schimmelbeständig
Icon Die Zahl gibt die optimale Breite für den idealen vollständigen Sichtwinkel an.
Icon Reflektionsfaktor (Gain): Hiermit werden die Werte zum Reflexionsgrad am Goniophotometer angegeben. Je höher der Wert ist, desto höher ist der Lichtertrag für die Zuschauer.
Icon Diffus
Icon Diffus-Transmissiv (Rückprojektion)
Icon Reflektierend
Icon Retroreflektierend

Nicht gespannte Projektionstücher

für die Aufprojektion

Diese Projektionstücher werden bei nicht gespannten Projektionswänden unterstützt und verwendet.

Mattweiß

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120° 1,0

Mattweiß ist eines der vielseitigsten Projektionstücher und garantiert eine genaue Bildwiedergabe, die einen außergewöhnlich großen Sichtwinkel ohne Verluste bei der Auflösung bietet. Durch ihre Vielseitigkeit ist diese Tuchsorte die ideale Entscheidung bei Situationen, in denen sich die Stärke des Umgebungslichts beeinflussen lässt und in denen ein besonders breiter Sichtwinkel erforderlich ist. Dies ist ein Material auf Glasfaserbasis.

High Contrast

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100° 1,1

Dieses Projektionstuch ist eine ausgezeichnete Wahl, wenn vor allem Videobilder für die Projektion verwendet werden und das Umgebungslicht in einem bestimmten Maß geregelt werden kann. Durch das speziell entwickelte graue Ausgangsmaterial und die reflektierende Oberschicht bietet diese Tuchsorte hervorragende Ergebnisse bei den Schwarzpegeln, ohne dass dadurch die Leistungen beim Weißpegel beeinträchtigt werden. Dies ist ein Material auf Glasfaserbasis.

Datalux

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70° 1,5

Diese Tuchsorte wurde speziell mit einer reflektierenden Beschichtung entwickelt, die auch bei einem relativ eingeschränkten Sichtwinkel für eine verstärkte Helligkeit sorgt. Durch den verstärkten Reflektionsfaktor (Gain) ist dieses Projektionstuch für Umgebungen geeignet, in denen sich das Umgebungslicht nicht regeln lässt und ein Projektor mit einer mittleren Lichtleistung verwendet wird. Dies ist ein Material auf Glasfaserbasis.

High Power®

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60° 2,4

Dies ist ein technologischer Durchbruch, der nicht nur die Reflektivität und die optischen Eigenschaften der herkömmlichen Glasperlenoberflächen bietet, sondern darüber hinaus die Möglichkeit umfasst, die Oberfläche gegebenenfalls zu reinigen. Auf der glatten Oberfläche wird der höchste Reflektionsfaktor (Gain) bei Aufprojektionen erzielt, ohne dass es zu Abstrichen bei der Auflösung kommt. Durch den günstigen Sichtwinkel und die Eigenschaft, das Licht an der Projektionsachse zurück zu reflektieren, ist diese Oberfläche die optimale Entscheidung bei Situationen, in denen eine normale Menge an Umgebungslicht vorliegt und der Projektor auf einem Tisch oder in der gleichen Sichthöhe wie das Publikum aufgestellt ist. Dies ist ein Material auf Glasfaserbasis.

High Contrast High Power®

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40° 2,4

Dies ist ein technologischer Durchbruch, der nicht nur die Reflektivität und die optischen Eigenschaften der herkömmlichen Glasperlenoberflächen bietet, sondern darüber hinaus die Möglichkeit umfasst, die Oberfläche gegebenenfalls zu reinigen. Auf der glatten Oberfläche wird der höchste Reflektionsfaktor (Gain) bei Aufprojektionen erzielt, ohne dass es zu Abstrichen bei der Auflösung kommt. Durch den günstigen Sichtwinkel und die Eigenschaft, das Licht an der Projektionsachse zurück zu reflektieren, ist diese Oberfläche die optimale Entscheidung bei Situationen, in denen eine normale Menge an Umgebungslicht vorliegt und der Projektor auf einem Tisch oder in der gleichen Sichthöhe wie das Publikum aufgestellt ist. Dies ist ein Material auf Glasfaserbasis.

Gespannte Projektionstücher

für die Aufprojektion

Diese Projektionstücher werden an vier Seiten gespannt, damit eine perfekt flache Tuchfläche geboten wird. Solche Projektionstücher werden bei Projektionswänden verwendet, in denen das Material eingespannt wird.<7p>

Mattweiß

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120° 1,0

Mattweiß ist eine der vielseitigsten Projektionstücher und garantiert eine genaue Bildwiedergabe, die einen außergewöhnlich großen Sichtwinkel ohne Verluste bei der Auflösung bietet. Durch ihre Vielseitigkeit ist diese Tuchsorte die ideale Entscheidung bei Situationen, in denen sich die Stärke des Umgebungslichts beeinflussen lässt und in denen ein besonders breiter Sichtwinkel erforderlich ist. Dies ist ein Material auf Vinylbasis.

High Contrast Cinema Vision

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100° 1,1

Dieses Projektionstuch ist eine ausgezeichnete Wahl, wenn vor allem Videobilder für die Projektion verwendet werden und das Umgebungslicht in einem bestimmten Maß geregelt werden kann. Durch das speziell entwickelte graue Ausgangsmaterial und eine reflektierende Oberschicht bietet diese Tuchsorte hervorragende Ergebnisse bei den Schwarzpegeln, ohne dass dadurch die Leistungen beim Weißpegel beeinträchtigt werden. Auf der Grundlage dieser verbesserten Schwarzpegel und der brillanten Weißpegel garantiert Ihnen dieses Projektionstuch tiefe lebensechte Farben sowie eine schärfere Bildwiedergabe mit deutlich erkennbaren Details. Das Projektionstuch High Contrast Cinema Vision bedeutet eine erhebliche Verbesserung der Kontrastwiedergabe bei jedem Projektor. Dies ist ein Material auf Vinylbasis.

Pearlescent

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80° 1,5

Diese Tuchsorte wurde speziell mit einer reflektierenden Beschichtung entwickelt, die auch bei einem relativ eingeschränkten Sichtwinkel für eine verstärkte Helligkeit sorgt. Durch den verstärkten Reflektionsfaktor (Gain) ist dieses Projektionstuch für Umgebungen geeignet, in denen sich das Umgebungslicht nicht regeln lässt und ein Projektor mit einer mittleren Lichtleistung verwendet wird. Dies ist ein Material auf Vinylbasis.

Spezielle Projektionstücher

für die Aufprojektion

Mattweiß High Gain

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70° 2,2

Mattweiß High Gain ist ein Material mit einer schwarzen Rückseite. Die Tuchsorte verfügt für eine verstärkte Reflexion über eine spezielle Deckschicht. Dadurch eignet sich dieses Projektionstuch besonders für Räume mit erhöhtem Umgebungslicht oder wenn ein Projektor mit einer geringen Lichtleistung verwendet wird. Diese erhöhte Reflexion führt jedoch zu einem schmaleren Sichtwinkel. Dies ist ein Material auf Folienbasis.

Mattweiß Sound

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100° 1,0

Diese Tuchsorte wurde für Anwendungen entwickelt, bei denen ein realistischer Bühnenklang verlangt wird. Mit diesem Projektionstuch ist es nun möglich, die Lautsprecher hinter dem Tuch aufzustellen. Praktisch ohne dass irgendetwas vom Klang oder der guten Bildqualität verloren geht, verfügt dieses Tuch über die gleichen optischen Eigenschaften wie die Tuchsorte Mattweiß. Dieses Projektionstuch wurde jedoch perforiert gefertigt, sodass der Ton durch die Projektionswand übertragen wird. Dies ist ein Material auf Vinylbasis.

High Contrast Cinema Vision Sound

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100° 1,1

Die Tuchsorte High Contrast Cinema Vision Sound bietet die gleichen optischen Eigenschaften wie die High Contrast Cinema Vision, aber darüber hinaus ist dieses Tuch perforiert, um die Aufstellung eines zentralen Lautsprechers hinter dem Projektionstuch zu ermöglich, wobei der Ton durch das Material gelangt. Diese Tuchsorte lässt sich in einer Umgebung mit einer gewissen Regelung des Umgebungslichts ideal verwenden. Dies ist ein Material auf Vinylbasis.

HD Progressive 1.1 Sound

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170° 1,1

HD Progressive 1.1 Sound ist ein akustisch durchlässiges Aufprojektionstuch, das die Aufstellung von Lautsprechern direkt hinter dem Tuch ermöglicht. Die speziell entwickelten Perforierungen ermöglichen den Lautsprechern die Übertragung des vollen Bereichs und der Brillanz eines Original-Soundtracks praktisch ohne Tonverlust und mit ausgezeichneter Bildqualität und bieten gleichzeitig maximale Klarheit. Dieses Projektionstuch bietet einen unglaublich breiten Betrachtungswinkel, beeindruckende Einheitlichkeit des Bildes, Detail- und Bildtreue. Dies ist ein Material auf Vinylbasis.

Gespannte flexible Projektionstücher

für die Rückprojektion

Diese Rückprojektionstücher werden an vier Seiten gespannt, damit eine perfekt flache Tuchfläche geboten wird. Solche Projektionstücher werden bei Projektionswänden verwendet, in denen das Material eingespannt wird.

Da-Tex®

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60° 1,3

Da-Tex® ist ein spezielles durchsichtiges Material, das sich optimal für Situationen eignet, bei denen der Projektor hinter der Projektionswand aufgestellt ist. Die Eigenschaften mit dem hohen Reflektionsfaktor (Gain) des Tuches bieten die Garantie, dass das Material auch in Räumen mit einem hohen Maß an Umgebungslicht oder zusammen mit einem Projektor mit einer niedrigen Lichtleistung verwendet werden kann. Diese verbesserte Reflexion führt auf jeden Fall zu einem schmaleren Sichtwinkel, sodass sich diese Tuchsorte viel besser für Installationen mit einer schmalen Bestuhlung eignet. Dies ist ein Material auf Vinylbasis.

Dual Vision

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130° 0,9

Dual Vision ist eine flexible Tuchsorte mit einem Verstärkungsfaktor, sodass das Tuch sowohl für die Auf- als auch für die Rückprojektion geeignet ist. Die Oberfläche eignet sich hervorragend für Videoprojektionen bei geregelten Lichtbedingungen. Durch den besonders großen Sichtbereich kann jeder Zuschauer im Publikum ein einheitliches, klares und deutliches Bild sehen. Dies ist ein Material auf Vinylbasis.

Ultra Wide Angle

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160° 0,7

Ultra Wide Angle ist ein flexibles Rückprojektionstuch, das speziell für Anwendungen entwickelt wurde, bei denen ein großer Sichtwinkel benötigt wird und das Umgebungslicht geregelt werden kann. Auf der Grundlage ihrer Fähigkeit zur gleichmäßigen Lichtstreuung ist die Tuchsorte Ultra Wide Angle ideal für Aufstellungen, bei denen mehrere Projektionen mit Edge-Blending vorkommen oder bei denen großformatige Projektionswände mit Projektionslinsen und kurzer Brennweite verwendet werden. Aufgrund ihrer überragenden Eigenschaften garantiert die Tuchsorte Ultra Wide Angle eine erhebliche Verminderung der Fleckenbildung (Hot Spotting). Dies ist ein Material auf Vinylbasis.

Vorteile der Rückprojektion:

  • Die Bildqualität ist besser als bei der Aufprojektion.
  • Weniger Kontrastverluste.
  • Bei Rückprojektion ist kein Projektor im Weg und alle AV-Komponenten können im Projektionsraum verborgen werden, so dass keine Lüftergeräusche mehr hörbar sind.
  • Bei der Rückprojektion kann der Redner oder Lehrer vor der Projektionswand entlanglaufen, ohne dass dadurch das Bild beeinträchtigt wird.

3D Projektionstücher

3D Virtual Grey

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22° 1,85

3D Virtual Grey wurde speziell für passive stereoskopische 3D-Aufprojektionssysteme entwickelt. Mit diesem flexiblen Projektionstuch bleiben 99 Prozent des polarisierten Lichts erhalten. Zu den weiteren Eigenschaften gehört die Fähigkeit zur Beibehaltung hoher Extinktionswerte, durch die Geisterbilder oder Überschneidungen, die typisch für die stereoskopische 3D-Projektion sind, fast vollständig verschwinden. Außerdem sorgt dieses Tuch für einen überragenden Bildkontrast. 3D Virtual Grey bietet einen Reflektionsfaktor (Gain) von 1.85, durch den sich diese Tuchsorte auch bei geringem Umgebungslicht einsetzen lässt. Dies ist ein Material auf Vinylbasis.

3D Virtual Black®

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20° 3,0

3D Virtual Black® wurde speziell für passive stereoskopische 3D-Rückprojektionssysteme entwickelt. Mit diesem flexiblen Tuch für die Rückprojektion bleiben 99 Prozent der Polarisation erhalten. Dieses Tuch stellt ein hochwertiges 3D-Bild sicher und beugt praktisch dem gesamten Symptom der Geisterbilder vor. Die schwarze Oberflächenausführung schafft einen ausgezeichneten Bildkontrast und mit dem Reflektionsfaktor (Gain) von 3.0 entstehen sogar in Räumen mit Umgebungslicht außergewöhnlich lebendige Bilder. Dies ist ein Material auf Vinylbasis.

Tonnenförmige Verzeichnung

Die Verzeichnung oder optische Verzerrung ist ein geometrischer Abbildungsfehler optischer Systeme, der zu einer lokalen Veränderung des Abbildungsmaßstabes führt. Die Maßstabsänderung beruht auf einer Änderung der Vergrößerung mit zunehmendem Abstand des Bildpunktes von der optischen Achse. Die Verzeichnung ist daher rotationssymmetrisch um einen Punkt, der auch Verzeichnungszentrum genannt wird.

Skizze Skizze Skizze
kissenförrmig ohne tonnenförmig

Nimmt die Vergrößerung zu den Rändern des Bildfelds zu, dann wird ein Quadrat kissenförmig verzeichnet. Im umgekehrten Fall spricht man von tonnenförmiger Verzeichnung. Es können auch Verzeichnungen höherer Ordnung auftreten, und die Überlagerung verschiedener Ordnungen kann zu einer wellenförmigen Abbildung gerader Linien führen („wellenförmige Verzeichnung“).

Helsinki
Aufnahme durch ein Fischaugenobjektiv mit starker tonnenförmiger Verzeichnung

Bei optischen Geräten für den alltäglichen Gebrauch ist die Verzeichnung kein merklicher Nachteil und wird daher in Kauf genommen. So haben Brillen für Kurzsichtige zum Rand hin eine stark tonnenförmige Verzeichnung. Bei Geräten mit mehreren Linsen, etwa bei Fernrohren, kann die Verzeichnung durch optische Kompensation gering gehalten werden:

  • Verwendung von verschieden gekrümmten und unterschiedlich dicken Linsen
  • Glassorten (Kronglas, Flintglas) mit unterschiedlicher Brechzahl für die einzelnen Linsen

Diese verzeichnungsfreien Optiken nennt man orthoskopische Linsensysteme. Bei visuell genutzten Optiken wird jedoch nicht selten eine kissenförmige Verzeichnung absichtlich implementiert, um den störenden Globuseffekt zu eliminieren.

Werden fotografische Abbildungen für präzise Messungen verwendet, so sind möglichst korrigierte Linsensysteme erforderlich. Darüber hinaus wird die restliche Verzeichnung messtechnisch bestimmt und bei der Auswertung des Bildes rechnerisch korrigiert.

Die Verzeichnung eines Objektivs darf nicht mit der perspektivischen Verzerrung verwechselt werden, die daher kommt, dass man das Bild nicht in dem gleichen Blickwinkel betrachtet, in dem das Motiv von der Kameraposition aus zu sehen war.

Korrektur von Verzeichnungen

Verzeichnung
Verzeichnung eines 20 mm Objektivs

Speziell für die Bildmessung in der Photogrammetrie sind Methoden entwickelt worden, um die Verzeichnung eines Objektivs zu modellieren und zu berechnen.

Durch Umkehrung dieser Modelle kann man die tatsächliche Verzerrung eines Bildes korrigieren und ein entzerrtes Bild berechnen. Bei einer tonnenförmigen Verzeichnung wird das entzerrte Bild größer und bei einer kissenförmigen Verzeichnung kleiner, wenn der Abbildungsmaßstab in der Bildmitte unverändert bleibt. Manche Software erhält bei der tonnenförmigen Entzerrung das ursprüngliche Seitenverhältnis und schneidet brauchbare Bildinformation am Rand ab, obwohl ein größeres, unverzerrtes und rechteckiges Bild möglich wäre.

Das rechts stehende Bild zeigt die Verzeichnung eines 20-mm-Objektivs bei Fokussierung auf einen Meter Entfernung. Die Zahlen an den Isolinien geben den Betrag der Korrektur in Mikrometern an. Die Länge der Pfeile entspricht der fünfzehnfachen Länge der Korrektur. Die Koordinaten u und v sind die Bildkoordinaten bezogen auf die Bildmitte.

Quelle: Wikipedia® / Verzeichnung

VGA-Anschluss

VGA-Anschluss

SteckerDer VGA-Anschluss ist ein analoger Bildübertragungsstandard für Stecker- und Kabelverbindungen zwischen Grafikkarten und Anzeigegeräten. Dieser wurde 1987 mit dem Video Graphics Array von IBM eingeführt.

Aufgrund der analogen Übertragung des Bildsignals ist er für Grafikauflösungen über 1.280 × 1.024 nur noch bedingt geeignet, Full HD (1.920 x 1.080 Pixel) lässt sich allerdings erreichen. Moderne Weiterentwicklungen, wie DVI, HDMI, UDI benutzen daher wieder eine digitale Übertragung. Für analoge Übertragung von NTSC- und PAL-TV-Signalen existieren verwandte Standards, z.B. RGB, S-Video und F-BAS.

Früher wurde unter anderem in Workstations der Unternehmen Sun, Silicon Graphics und IBM der Steckertyp 13W3 verwendet, bei dem die Bildsignale besser geschirmt sind. Die elektrischen Signale sind aber ansonsten identisch.

Eine kompaktere, manchmal in Laptops eingesetzte Variante ist Mini-VGA, welche sich aber nur mechanisch, nicht elektrisch vom ursprünglichen VGA-Anschluss unterscheidet.

Die PC-99-Norm schreibt seit dem Jahr 1999 für VGA-Stecker und Buchsen die blaue Farbe vor.

Ende 2010 gaben Intel und AMD bekannt, ab dem Jahr 2015 kein VGA mehr in ihren Produkten zu unterstützen. In Zukunft wird man sich auf die Schnittstellen HDMI und DisplayPort konzentrieren.

Steckverbindung

Mit VGA-Stecker bezeichnet man einen 15-poligen Mini-D-Sub-Stecker (auch D-Sub-Mini-Anschluss genannt) mit drei Anschlussreihen (Typ HD15).

Der Ausgang der Grafikkarte ist stets eine Buchse, der Eingang am Anzeigegerät kann prinzipiell beiderlei Geschlechts (vgl. eng. male = Stecker, female = Buchse) sein (je nach Geräte-Modell). In der Regel (alle modernen Röhren- und LCD-Monitore) ist dieser aber ebenfalls eine Buchse, sodass ein Verbindungskabel zwei Stecker-Enden benötigt. Viele Anzeigegeräte (Monitore) haben auch ein fest angebrachtes Kabel, wobei dieses mit einem Stecker endet und an die Buchse der Grafikkarte im PC passt.

Der Nachfolger von VGA- und DVI-Anschluss ist der DisplayPort.

Signaleigenschaften

Durch die Generierung von unterschiedlichen Pixelfrequenzen durch die Grafikkarte ist ein Einsatz von einstellbaren Tiefpassfiltern zur Begrenzung der Videobandbreite nach dem RAMDAC technisch kaum realisierbar. Ein VGA-Signal erfährt daher keine Bandbegrenzung, was zu einem treppenförmigen Verlauf des Analogsignals im Pixeltakt mit eventuell vorhandenen Überschwingern nach Pixelflanken führt. Die Verarbeitung solcher Signale ist bei rein analogen Röhrenbildschirmen meist unproblematisch, kann aber bei LCD-Flachbildschirmen zu Problemen führen. Für die Wiedergabe auf einem LCD muss das Signal zuerst mit einem Analog-Digital-Umsetzer (ADC) wieder digitalisiert werden, was eine korrekte Einstellung der Pixelfrequenz und der Pixelphase (Zeitpunkt der ADC-Abtastung während jeder Pixeldauer) voraussetzt. Dies wird in heutigen Flachbildschirmen durch automatische Routinen innerhalb 0,5 - 2 s bewerkstelligt, gelingt aber nicht immer fehlerfrei, so dass eine manuelle Feineinstellung für jede verwendete Bildauflösung notwendig werden kann.

Quelle: Wikipedia® / VGA-Anschluss

Warum schwarzer Rand?

Der schwarze Rand verbessert subjektiv die Bildqualität. Das Bild wird von der Umgebung besser abgetrennt und hebt sich so besser vom Hintergrund ab. Als Empfehlung gilt hier, immer mit schwarzem Rand. Einige Leinwände besitzen oben einen besonders hohen schwarzen Rand (bis zu 90 cm). Diesen Rand nennt man auch Vorlauf. Man möchte so das Bild weiter nach unten bringen, um die ideale Sichthöhe zu gewährleisten.

Wieviel Licht braucht der Projektor?

Die Lichtstärke eines Projektor wird in ANSI-Lumen angegeben. Um nun abschätzen zu können, wie viel ANSI-Lumen man ca.benötigt, hier folgende Faustformel:

  1. bei normalen Umgebungslicht: (Oberfläche der Leinwand in m²) x 400 = ANSI-Lumen des Projektors
  2. bei abgedunkeltem Raum: (Oberfläche der Leinwand in m²) x 100 = ANSI-Lumen des Projektors

Die Oberfläche der Leinwand berechnet sich wie folgt: Breite x Höhe (Einheit in Meter).

Ein Berechnungsbeispiel

  1. normales Umgebungslicht
  2. Leinwandgröße: 2,40 m x 1,80 m (Breite x Höhe)

2,40 m x 1,80 m x 400
= 4,32 m² x 400
= 1.728 (ANSI-Lumen)

Der Projektor sollte also eine Lichtstärke von 1.700 ANSI-Lumen haben.

Wieviel Pflege braucht die Leinwand?

Die Pflege von unbeschichteten Kunststofftüchern ist relativ einfach. Das Tuch mit warmen Wasser, etwas Spülmittel sowie einem weichen Tuch reinigen. Bei beschichteten und Gewebe-Leinwänden ist jedoch Vorsicht geboten.

Downloads

09.12.2015 116 KB Checkliste "Projektor / Leinwand"
25.09.2015 450 KB Leinwandformular

Beide PDF-Formulare sind am Computer direkt ausfüllbar.

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